Montag, 4. März 2013

::Besser vorher testen

Gestern habe ich einen Walk versemmelt. Es waren zwar nur 60 cm, aber es hätte ein durchaus nettes Teilchen werden können. Wenn ich nach Plan vorgegangen wäre. Aber nein, ich musste drauf los schnippeln. Klappt ja auch so, also einfach ein bisschen zugeben. Das waren dann ganze 10 cm zu viel, und an dem kleinen Stückchen war nichts mehr zu retten. Lehrgeld, das man auch als Stoffabbau bezeichnen kann.

Also wollte ich, im Rausch des Nähens, beim nächsten alles besser machen. Habe mein Bomull (vor vielen Jahren in rauen Mengen zwecks Probeteilchen wie diesem angeschafft) hervorgekramt und den Schnitt (Burda 3/2005) ausprobiert. Dieser ist höchst simpel, sieht jedoch einen Reißverschluss vor.


Nun kann ich bei dem vorgesehenen Stoff das nicht wirklich umsetzen.



Gekauft hatte ich das Baumwoll-Irgendwas-Schätzchen vor 6 Jahren auf dem Stoffmarkt in Kassel. Damals sind Nähwütige aus dem Osten noch meilen-, nein kilometerweit für und zu einem Stoffmarkt gefahren. Zum Glück kommen die Holländer ja seit vorigem Jahr auch in den tiefsten Osten zum legendären Stoffmarkt nach Dresden, am Sonnabend übrigens auch wieder.

Der Stoff sieht schick aus, könnte doch problematisch werden. Denn die aufgenähten Stoffstreifen machen sich beim Brustabnäher und an den Ausschnittkanten, die ich mit Schrägband verstürzen will, sicher nicht so dolle. Ich schätze, ich werde da noch eine Menge trennen müssen.

Kurz und gut, ich hatte den Schnitt gleich mal in der zweitgrößten verfügbaren Größe herauskopiert. Schließlich passt diese Größe bei Kaufschnitten grad optimal. Und das Probeteilchen war mehr als großzügig. Muss es aber auch sein, da ich ja so hineinschlüpfen will und sicher noch ein Shirt unterziehen möchte, jedenfalls jetzt noch.

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