Mittwoch, 15. August 2012

::Reste in gestreift

Ich bin ja der klassische Resteaufheber. Früher, noch ohne Kind, musste ich dann regelmäßig ausdünnen, sonst wäre die Kiste mit den Resten des öfteren übergelaufen. Jetzt, mit Kind, lässt sich aus einem früher verschmähten Rest tatsächlich noch etwas machen, und wenn es eine Applikation ist. Das ist eben so, wenn man Stoff immer in Standardmaßen kauft, und dann doch die Meinung ändert, was es schlussendlich wird. Aus diesem Stoff sollte mal ein Langarmshirt werden. Es wurde dann ein kurzes, und das schon vor sechs, sieben Jahren:


Und weil ich extrem sparsam zugeschnitten hatte, blieb noch ein 70 cm breiter Streifen in 1,50 m Länge. Und als ich im Hobbyschneiderinforum an Elbia schon zum zweiten Mal ein Burda-Shirt gesehen hatte, war meine Entschiedung gefallen, diesen Schnitt auch noch einmal hervorzukramen. Mit etwas einfarbigem blauen Jersey, der jedoch etwas fester ist als der gestreifte, gab es dann diese Jerseytunika.


Ich finde jedoch, dass diese geraffte Partie um den Busen für etwas mehr Oberweite nicht gerade optimal platziert ist. Und auch bei der Länge bin ich mir noch nicht sicher, ob es so gut aussieht. Oder ob ein Tick kürzer auch noch ginge.

EDIT: Nun habe ich mit diesem, dem zweiten Teilchen, erstmals bei Meike von crafteln teilgenommen.  Der klassische Streifen ist das zwar nun nicht, ehe die mal aufeinanderpassen klappt das wohl nur, wenn man mehrere Meterchen hat. Aber es war ja wie gesagt ein Rest, und ich musste nehmen was da war. Aber ich habe die Tunika nun schon zwei Tage getragen, es scheint also ein gelungenes Projekt. Sind aber auch "meine" Farben.

Schnitt Shirt1: Burda 7/2005
Schnitt Shirt 2: Burda 3/2009
Stoffe: Viskosejersey von Drews

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