Mittwoch, 27. Juli 2011

Für unten und drunter

Nach dem Minimann-Projekt muss ich mal wieder etwas für mich nähen. Und beim Stöbern im reichlich gefüllten Stoffschrank fielen mir gleich mehrere Stoffe in die Hand. Erstens zwei Jerseys, für die ich keine wirklich sinnvolle Verwendung als Oberbekleidung fand. Zwei Fehlkäufe eben. Den einen beim Sanetta-Werksverkauf, weil ich geringelt mag, aber diese Streifen meinem Sohn dann doch nicht antun wollte. Und dann der klassische Fehlgriff (weil falsch geguckt) im Online-Einkauf. Statt gewebter Baumwolle gab es BW-EL-Jersey.


Und was macht man mit solch ungeliebten Mustern? Sachen, die keiner sieht, na ja höchstens der Angetraute. Es gibt also einen Kurzarm-Schlafanzug, neudeutsch Shorty genannt, daraus. Als Oberteil nehme ich meinen Basis-Shirt-Schnitt aus der Ottobre 2/07 , allerdings in der Größe von früher (also zwei Nummern größer), so fällt es schön luftig und leicht. Und als Hose kommt mir eine Yogahose aus der der gleichen Ausgabe ganz recht, die ich kürzen werde. Das ist dann meine erste Hose aus einer Ottobre, ich darf also gespannt sein, wie sie ausfallen.

Und dann habe ich einen Rock ins Auge gefasst, den ich bestimmt schon seit zwei, drei Jahren auf meiner to-do-Liste habe. 

Ottobre 02/2007 (13)

Und auch der Stoff dazu liegt schon sehr lange herum, bestimmt schon 5 oder gar 6 Jahre. Es ist ein dunkelolivgrünes und meinetwegen auch khakifarbenes Leinengemisch mit Stickerei, das Foto gibt die Farbe nicht richtig wieder.


Den Schnitt hatte ich schon vor ein paar Wochen ganz mutig eine Größe kleiner als meine damalige Größe kopiert. Und da dies auch mein erster Rockschnitt nach Ottobre ist, muss ich mich auch davon überraschen lassen. Und falls es doch partout nicht passen sollte, so sollte sich doch mit den Abnähern noch so einiges korrigieren lassen.
Allerdings muss ich beim Zuschneiden doch etwas aufpassen:


Leider habe ich diese Stickaussetzer erst nach dem Kauf gesehen.

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