Mittwoch, 29. Juni 2011

Strandkleid für die Ostsee

Etwas schreibfaul war ich in letzter Zeit, ich versuche mich aber zu bessern. Aber ganz untätig war ich trotzdem nicht, zumindest die Nähma und die Ovi hatten gut zu tun. Da Herr F. doch ab und zu ein paar neue Klamöttchen braucht, habe ich ihm welche genäht. Die Fotos dazu muss ich allerdings nachreichen, denn vieles wurde sofort in Beschlag genommen.

Und nachdem ich, fast 10 Kilo leichter,  auch wieder in viele meiner alten selbst genähten Klamotten passe, purzelten neue Ideen durch meinen Kopf. Die erste schien recht simpel: Da wir kurzfristig Urlaub an der Ostsee gebucht haben, musste ein Strandkleid her. Na ja, kein wirkliches, aber eines, das man sich nach dem Strand überstülpt und im besten Fall erst abends vorm Zubettgehen wieder abstreift. Und dafür hatte ich einen Stoff im Blick, den ich vor zwei Jahren bei den Oberlausitzer Leinentagen gekauft hatte.



So schön die Oberfläche, so schwierig und störrisch ist er zu nähen. Einen Reißer - und für Kleider kommen für mich meistens nur nahtverdeckte (oder nahtfeine) in Frage - schien das Material nicht geeignet. Denn der Stoff scheint doppellagig zu sein, deswegen sind die Blasen so schön. Also kam mir die neue Burda wie gerufen, ein simpler Kleiderschnitt mit Gummi in der Taille soll es sein.


Bin gespannt, ob sich meine Vorstellungen in der Wirklichkeit wiederfinden. Zugeschnitten habe ich schon. Aber weil der Stoff doch etwas störrisch und dick ist, habe ich die Schrägstreifen und die anderen geraden Streifen aus einem dunkelblauen Baumwollstoff zugeschnitten.

Und wär dann ja noch eine neue Kappe für Herrn F. Am Ostseestrand einfach unentbehrlich. Mal sehen, was mir dazu einfällt.

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