Samstag, 16. April 2011

Patchwork für Faule

Wie schon geschrieben, steht zu Ostern ein großes Familienfest an. Übrigens auf einem wirklich schönen Schloss. Ich war zwar schon ganz oft dort, aber noch nie in großer Gesellschaft. Es stehen gleich zwei runde Geburtstage an.

Und das eine Geburtstagskind (welches eigentlich unsere Oma ist) hat sich vor zwei (!) Jahren ein ähnliches Bild gewünscht, wie es inzwischen bei uns im Wohnzimmer hängt. Mit dem Fotografieren wird es leider nichts, weil fast immer das Glas spiegelt. Die Inspiration habe ich von hier. Denn aus dem ursprünglich als Wandquilt gedachten Stück habe ich nur das Top geschafft. Mein Angetrauter meinte dann, dass es doch schade sei, es so verstauben zu lassen und hat das Top in einen wirklich großen Holzrahmen unter Glas gesteckt. Ich bin ihm heute noch dankbar für die Idee, zumal sich damit auch das Thema Staub erledigt hat.

Herrn F.s Oma wünschte sich also ein Patchworkbild. Aber etwas bunter, denn unseres ist Grün in allen Schattierungen. Den Stoff hatte ich nun schon vor einem Jahr besorgt und sogar schon alles geschnitten. Aber ich konnte mich nie aufraffen, es zu nähen. Aber nun, da das Fest immer näher rückt und mein schlechtes Gewissen täglich wuchs, habe ich gestern angefangen. Und mich dabei auf eine Methode besonnen, die ich Patchwork für Faule nenne. 


 


Und siehe da, das Bild wächst und wächst. Heute will ich die Längsnähte fertig bekommen. Und da es auch diesmal hinter Glas soll, macht sich die Steifigkeit der Bügeleinlage auch beim Einpassen in den Rahmen bezahlt.

Derweil halte ich weiter Ausschau nach schönen Kleiderschnitten. Die mir nicht nur gefallen müssen, sondern auch zu den Stoffen und deren Menge passen müssen. Leider habe ich früher ganz selten mal mehr als 2 Meter von einem schönen Stoff gekauft. Aber ich habe da schon was im Auge.

Ein schönes Wochenende wünsch ich euch!
Betty 

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